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Zwischen 1990 und 1994 flohen etwa 150.000 Menschen aus dem Norden Malis in die Nachbarlaender (Algerien, Burkina, Mauretanien, Niger), fast alle Tuareg oder Mauren.
Die ersten Fluechtlinge aus Mauretanien kehrten bereits Anfang 1995 zurueck, der Rueckstrom verstaerkte sich im Sommer 1995. Diese "spontanen" Rueckkehrer erhielten ab 1996 fuer den Start eine Ration von drei Monaten. Oft verkauften sie diese noch in Mauretanien, beglichen ihre Schulden und bezahlten von dem restlichen Erloes die Heimreise nach Mali. Die "organisierte" Rueckfuehrung durch den UNHCR begann im Herbst 1996. Ueber Transitlager (Bild: Aratene) ging es (mit ihrem meist bescheidenem Hab und Gut) in zwei oder mehr Tagesetappen an die Heimatorte zurueck. Dort erwartete die Rueckkehrer meist nicht mehr als ihre verfallenen Lehmhaeuser. Den Neubeginn mussten sie in die eigenen Haende nehmen.
Rund 44.000 Rueckkehrer registrierte der UNHCR aus Mauretanien., rund 18.000 davon kehrten von dort auf den LKW der UNHCR-Flotte nach Mali zurueck. Im Juli 1998 schloss der UNHCR die Lager in Mauretanien und seine Vertretungen in der 6. Region. Im Juni 1999 verabschiedete er sich offiziell aus Mali.
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