| Das Programm betreibt derzeit fuenf Niederlassungen, so genannte "antennes" (die selbstaendig Massnahmen durchfuehren) und ein „relais“ mit rein logistischer Funktion.
Die Leiter dieser Niederlassungen sind aus dem Kreise des Beirats
vorgeschlagen worden. Sie stammen aus der sozialen Umgebung der jeweiligen Niederlassung. Die ethnische und soziale Herkunft der Leiter spiegelt die Bevoelkerungszusammensetzung des Interventionsgebietes wider.
Eine Niederlassung besteht aus einem eingefassten, gemieteten Gelaende mit einem oder zwei festen Gebaeuden, einem kleinen Wirtschaftshof, einem Lager, einem Buero mit Tresor, einem "chambre de passage" sowie Logistik und Funkverbindung.
„Antennen“ des Programms Mali-Nord finden sich in: Attara, Dire, Gourma-Rharous, Koumaira und Timbuktu, das „Relais“ in Léré; dort hatte das Programm Mali-Nord zuvor viele Jahre lang eine grosse „Antenne“ unterhalten.
Früher gab es daneben Niederlassungen des Programms in Lerneb, Gargando, M’Bouna, Raz El Ma, Essakane und Goundam sowie Nebenstellen in Karal (Léré) und Tin Aicha (M’Bouna). Diese Stationen sind geschlossen worden, sobald die Aufgaben des Wiederaufbaus im Wesentlichen beendet waren.
Die Mitarbeiter des Programms handeln im direkten Kontakt mit der Zielgruppe. Jeder "chef d'antenne" verfuegt im Rahmen eines verbindlichen Gesamt-Programms ueber ein eigenes, monatlich abgestimmtes Budget.
Das Projekt schliesst mit den Zielgruppen gegenseitig bindende Vertraege auf moeglichst dezentraler Ebene ab und laesst den Zielgruppen selbst so viel Entscheidungs- und Gestaltungsspielraum wie moeglich.
Stand: Juni 2009
|