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Auf Draengen der Franzosen und der Algerier kam es im Fruehjahr 1992 zu dem als "Pacte National" bekannt gewordenen Abkommen zwischen der malischen Regierung und den Rebellenbewegungen.

Dieser Nationale Pakt umreisst das Arrangement zwischen Staat und Rebellion: Integration der Kaempfer in die malischen Streitkraefte, Beteiligung von Anhaengern der Rebellion an den Regierungsaemtern, wirtschaftliche und soziale Integration des rebellischen Umfeldes und ein Schritt in Richtung Selbstverwaltung fuer den Norden.

Dieser viel beschworene Pakt war unter grossem Druck mit schneller Feder geschrieben worden. Er enthielt viele nicht erfuellbare Versprechungen - etwa die, alle Kombattanten in die malischen Streitkraefte zu integrieren. Neben dem mangelnden politischen Willen beider Seiten hat auch der mangelnde Sinn fuer das Machbare zu der schleppenden Umsetzung des Paktes beigetragen.

In den Jahren 1993 und 1994 verhandelten beide Seiten nach und konkretisierten wichtige Teile. Im Grunde diente der Pakt nach seiner Unterzeichnung im wesentlichen dazu, die "logique de la paix" zu beschwoeren; als Synonym fuer Friedenswillen.
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