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Karte von
Mali
Interventions-
gebiet
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Lac Debo
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Lac Faguibine
Mali hat seinen Norden in drei administrative Regionen aufgeteilt, die 6. Region (Timbuktu), die 7. Region (Gao) und seit Anfang der neunziger Jahre die 8. Region (Kidal).

Das Programm Mali-Nord deckt nur einen Teil des Nordens ab, naemlich die 6. Region (Timbuktu), wo die Rebellion besonders tiefe Spuren hinterlassen und einen Landstrich von der Groesse Baden-Wuerttembergs entvoelkert hatte.

Die Region Timbuktu gliedert sich in fuenf Kreise: Timbuktu, Goundam, Niafunké, Diré und Gourma-Rharous. Diese Kreise bilden den geographischen Schwerpunkt des Programms Mali-Nord. Zum Projektgebiet zaehlen zugleich Randgebiete der Regionen von Segou und Mopti, die von der Tuareg-Rebellion ebenfalls betroffen waren.

Seinen Ausgangspunkt nahm das Programm im Westen und im Haoussa (dem linken Ufer des Niger) von Timbuktu. Seit Anfang 2000 hat es sich auf den Gourma (die rechte Seite des Flusses Niger) und auf einen Teil des Kreises von Gourma-Rharous (im Osten von Timbuktu) ausgeweitet.

Derzeit fallen 36 Landgemeinden in das unmittelbare Interventionsgebiet des Programms Mali-Nord, rechnet man die von Einzelmassnahmen betroffenen Nachbargemeinden am Rande des Interventionsgebietes mit hinzu, so liegt die Zahl bei 45.

In den beiden anderen Regionen des Nordens (Gao und Kidal) hat das Programm Mali-Nord hin und wieder Gesten gemacht und punktuelle Projekte unterstuetzt, in den Jahren 2001 und 2002 zum Beispiel Kulturfeste in Gao und Kidal. Die Friedensinitiative des Aeltestenrates fuer den Norden umfasst ohnehin den gesamten Norden Malis.
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