|
Von Anfang an drehte sich alles ums Wasser. Viele der (meist traditionellen) Brunnen der nomadischen Viehhalter waren waehrend der vier Jahre dauernden Rebellion versandet oder verfallen, andere hatte man vergiftet oder zugeschuettet. Sie waren zu saeubern, zu vertiefen, instandzusetzen, zu modernisieren oder neu zu bauen. Fuer die vom Programm Mali-Nord erfassten rund 200 Brunnen haben diese Arbeiten bereits sechs Jahre in Anspruch genommen und sie sind noch nicht abgeschlossen.
Das Fluechtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat von 1996 bis 1999 mit dem Programm Mali-Nord vier Kooperationsprojekte fuer die Wasserversorgung aufgelegt.Die ersten beiden waren fuer den Bau und die Instandsetzung von Schachtbrunnen bestimmt (meist Weidebrunnen), die beiden juengeren (1998 und 1999) machten es moeglich, moderne Wasseranlagen zu installieren.
Das Nothilfebuero der Europaeischen Kommission (ECHO) hat 1997/98 Mittel in Hoehe von einer Million Euro (knapp DM 2 Mio) fuer ein Notprogramm zur Verfuegung gestellt. Schwer zugaengliche Weidebrunnen wurden davon rehabilitiert und teilweise neu gebaut, um die vorhandenen ausgedehnten Weiden sinnvoll und gleichmaessig zu nutzen.
|
|