|
|
Die Schulen zaehlen zu den Entwicklungspolen der Region. Die Lehrer sind die Schriftkundigen und Wissenstraeger auf dem Lande, die Schueler(innen) die Hoffnungstraeger fuer die Zukunft. Ohne Aussicht auf die Schulen waeren manche Fluechtlinge nicht (so rasch) zurueckgekehrt. Denn in den Lagern in Mauretanien hatten sie unter anderem den Sinn und Nutzen der Schulen kennengelernt.
Zwanzig staatliche Grundschulen (Neubauten) - zwei davon mit neunklassigem Zug ("second cycle") - und eine private Grund- und Koranschule (Instandsetzung in Timbuktu) sind im Rahmen des Bauprogramms von 1997 bis 1999 im Projektgebiet entstanden. Mit in der Regel sechs grossen Klassenzimmern, Doppelveranden zur Beschattung der Aussenwaende, einem kleinen Verwaltungsgebaeude (Buero des Schulleiters, Lehrerzimmer, Lager) sowie Toiletten sind sie gut ausgestattet. Den relativ hohen Qualitaetsstandard haben, das war dem Programm wichtig, nicht auslaendische Fachkraefte etabliert, sondern malische Architekten und Bauunternehmer.
Tueren, Fenster und Schulmoebel sind aus Metall und in haltbarer Qualitaet ebenfalls in Mali angefertigt worden. Hier fand sich allerdings kein geeignetes Unternehmen in der Region von Timbuktu, sondern nur "Metal Soudan" in Bamako.
Eine komplette Schule (sechs Klassen) an entlegenem und schwierigem Standort kostet bis zu 300.000 DM.
|
|