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Die Gesundheitsversorgung ist seit Jahren Gegenstand staatlicher Planung. Jeder Kreis hatte im Zusammenhang zu schildern, wie man sich - vom Kreiskrankenhaus angefangen bis zur kleinsten Station auf dem Dorf - die Gesundheitsversorgung und deren Finanzierung vorstellt.
Das Programm Mali-Nord hat keinerlei medizinische Qualifikation oder Ausrichtung, wurde jedoch zur Zeit der Rueckfuehrung von Fluechtlingen und Vertriebenen immer wieder in Fragen der Gesundheitsversorgung verwickelt und musste oft rasch pragmatische Loesungen finden.
Die Rolle des Programms beschraenkt sich auch beim Bau von Gesundheitsstationen auf die des Lueckenbuessers: Gebaut wird nur dort, wo niemand anders bauen will, weil dies zu schwierig oder zu aufwendig waere.
Entstanden sind auf diese Weise sechs einfache Gesundheitsstationen (davon vier Neubauten und zwei Um- und Ausbauten). Sie enthalten in der Regel zwei kleine Trakte
(jeweils drei Raeume), einen fuer den Krankenpfleger (Aerzte gibt es ausserhalb der Kreiskrankenhaeuser nicht) und einen fuer die Hebamme (inkl. kleinem Kreissaal).
Eine neue Gesundheitsstation kostet in der gleichen Ausfuherung und Ausstattung wie die Schulen und die Rathaeuser (Tueren, Fenster und Moebel aus Metall, wegen der Termiten) ohne medizinische Ausstattung je nach Standort bis zu 150.000 DM.
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