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Das aus Mitteln der FZ von der KfW betreute Wiederaufbauprogramnm (Notprogramme Nord-Mali II + III) umfasste ein Mittelvolumen von insgesamt DM 8,7 Mio. Aus diesen Mitteln wurden 46 oeffentliche Bauten erstellt, neben Schulen, Rathaeusern und Gesundheitsstationen zwei Gemeindeverwaltungen (Um- und Ausbauten), eine Gendarmerie (Neubau) und eine veterinaermedizinische Station (Um- und Ausbau).
Baba Cisse, ein Architekt aus Timbuktu, hat das Bauprogramm betreut. Seine Entwuerfe tragen der Tradition Timbuktus Rechnung. Sieben lokale Bauunternehmer wurden fuer die Bauausfuehrung ausgewaehlt. Die vertraglich vorgesehenen Fristen von vier bis fuenf Monaten erwiesen sich als unrealistisch kurz, die meisten brauchten zwischen einem und anderthalb Jahren pro Baustelle.
Die zu Beginn getroffene Grundsatzentscheidung fuer die (timbuktische) Architektur und die Verwendung verbesserten lokalen Materials hat die gewuenschte Wirkung erzielt: angenehmes Raumklima auch bei extremer Hitze. Die Durchfuehrung war (gewollt) arbeitsintensiv und deshalb fuer Verzoegerungen anfaellig. Trotz Schwierigkeiten ist es aber gelungen, die gewuenschte Qualitaet der Bauten zu erreichen.
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