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Eines der grossen Vorhaben des Programms war und ist die Mechanisierung. Fuer die Bevoelkerung im Flusstal des Niger sind diese insgesamt 150 installierten Motorpumpen zur Foerderung der Bewaesserungslandwirtschaft (sie bewaessern in diesem Jahr immerhin rund 4.500 Hektar) das wichtigste Element des Programms Mali-Nord.
Die vom Programm eingefuehrten Pumpen kosten pro Stueck inkl. 100m Druckschlauch (von der Pumpe bis zum Einlaufbecken) zwischen DM 15.000 und DM 20.000. Die Nutzergemeinschaften haben davon rund ein Drittel zurueckzuzahlen.
Eine (private) Werkstatt in Dire weist die Maschinisten vor Auslieferung der ersten Pumpe in einem zweiwoechigen Kurs in den Betrieb und den Unterhalt der Aggregate ein.
Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich durch die Investitionen in die Bewaesserungslandwirtschaft die Produktivitaet im Interventionsgebiet spuerbar veraendert. Im Sektor Attara sind in der vergangenen Saison 600 Hektar Bewaesserungsflaechen kultiviert worden, die 3.000 Tonnen Reis erbracht haben. Solche
Mengen lassen sich nicht mehr mit den althergebrachten Methoden (mit der Hand) dreschen, schaelen und mahlen.
Inzwischen sind die ersten Dresch- und Schaelmaschinen sowie Muehlen angeschafft worden. Der Anschaffungspreis fuer die Verarbeitungsmaschinen ist von den Nutzern innerhalb von zwei Jahren voll zurueckzuzahlen.
Die Werkstatt in Dire ist nicht die einzige, auch in Lere ist mit deutschen Foerdermitteln eine Werkstatt (Metallbau und Kfz Reparatur) aufgebaut worden, ohne die der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt nicht moeglich gewesen waere.
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