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Die Ueberschwemmungsflaechen oder Mare (Senken,franzoesisch "mares") befinden sich in Flussnaehe. Es handelt sich um fruehere Flusslaeufe, die nur bei Hochwasser ueberschwemmt werden. Im niedrigsten Teil des Mares wird Tiefwasserreis angebaut, in hoeherer Lage Hirse und Sorghum als Nachflutkultur.
Um die Senken bewirtschaften zu koennen, baut man an der guenstigsten Stelle einen Damm, vertieft bei Bedarf den Zulaufkanal und reguliert die Ueberschwemmung (den Wasserzufluss) mit Hilfe eines in den Damm integrierten Einlassbauwerks. In das Einlassbauwerk wird ein Rechen eingebaut, der verhindert, dass die jungen Reispflaenzchen von eindringenden Fischen aufgefressen werden.
Fuer den Betrieb und die Unterhaltung der Einlassbauwerke der "Mare" sind die baeuerlichen Produktionsgemeinschaften zustaendig.
Die landwirtschaftliche Beratung, die Beratung bei der Erstellung einfacher betriebswirtschaftlichen Rechnungen und Finanzplanungen sowie allgemeine logistische und administrative Unterstuetzung der Bauern werden durch das TZ-Vorhaben wahrgenommen.
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